Schluss mit 'Sportplatz Solna' zum fünfzigsten Mal — Ortsvorschläge in FamilyBoard
Beim Anlegen eines Termins schlägt FamilyBoard automatisch Orte aus den letzten 200 Events deiner Familie vor. Eine Kleinigkeit, die jede Woche Minuten spart.

Es gibt eine Reibung in jedem Familienkalender, über die niemand spricht — die durch das ständige Wiedertippen entsteht. "Sportplatz Solna." "Praxis Lundqvist, Sveavägen 142." "Stadtpark Hagen." Beim fünfzigsten Mal ist es nicht mehr nur lästig — es ist eine stille, monumentale Zeitverschwendung.
Heute rollen wir Ortsvorschläge in FamilyBoard aus. Wenn du den Ort für einen neuen Termin eingibst, schlägt die App automatisch Orte aus den letzten 200 Events deiner Familie vor. Tippst du "Sport", erscheint "Sportplatz Solna" als erster Treffer.
Was es ist
Keine Magie, keine KI, kein Cloud-Service. Beim Anlegen eines Termins schaut die App auf die Orte, die deine Familie zuletzt 200-mal verwendet hat, dedupliziert und sortiert sie alphabetisch — und zeigt sie als Vorschläge, während du tippst.
Du bekommst also keine Liste der meistbesuchten Orte deiner Stadt, sondern eine Liste der meistbesuchten Orte deiner Familie. Das ist der Unterschied zwischen generischer Autovervollständigung und einer, die weiß, wie ihr lebt.
Wie es sich anfühlt
Im Web ist es ein einfaches <datalist> — das native Dropdown des Browsers. Du tippst, eine kleine Liste erscheint, du wählst oder schreibst weiter. Kein Modal, kein Overlay, kein Moduswechsel.
Auf iOS sind es Chips. Drei oder vier Chips über der Tastatur mit deinen häufigsten Orten — antippen oder weitertippen, um zu filtern. Native iOS-Optik, kein JavaScript-Ballast.
Beide Oberflächen funktionieren offline genauso wie online. Die Liste kommt aus deinen lokalen Daten, nicht aus Google Maps.
Warum so
Es ist verlockend, Google Places anzubinden und Vorschläge für "alle Orte deiner Stadt" zu bekommen. Aber für einen Familienkalender ist das falsch — du willst nicht alle Orte, du willst deine Orte. Der Sportplatz Solna ist nicht der meistgesuchte Ort der Stadt, aber wahrscheinlich einer der meistgenutzten in deiner Familie.
Dieser Ansatz spart außerdem:
- Eine externe API-Rechnung, die mit der Nutzerbasis wächst
- Eine Drittanbieter-Abhängigkeit, die deine Familie profilieren könnte
- Eine DSGVO-Frage, wohin die Adressen geschickt werden
- Latenz bei einer kleinen Interaktion, die sich sofort anfühlen soll
Alles passiert lokal. Alle Orte stammen aus deinem eigenen Kalender — deshalb ist es auch schnell.
Technisch
Im Web holen wir die Liste mit einer einfachen Query: select location from events where family_id = X order by created_at desc limit 200. Das Ergebnis wird dedupliziert, sortiert, in <option>-Elemente eingefügt — der Browser erledigt den Rest. Auf iOS ist es eine PlaceAutocompleteField-Komponente, die dieselben Daten als Chips über der Tastatur darstellt.
Beide Oberflächen sind im Code winzig. Diese Funktion brauchte keine Monate — sie brauchte nur, dass wir das Problem gesehen haben.
Der leiseste UX-Gewinn
Die meisten Familien-Apps konkurrieren mit großen Features: KI-Assistenten, Smart Import, automatisierte Erinnerungen. Aber die leisesten Gewinne sind oft die, die drei Sekunden Reibung aus einer Aktion entfernen, die du 200-mal im Jahr ausführst.
Ausprobieren
Ortsvorschläge stecken in der neuesten iOS-App und auf familyboard.io. Termin anlegen, im Ortsfeld zu tippen beginnen — fertig.